So ein Theater-

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stück selbst zu schreiben ist viel Arbeit.
Ein gutes halbes Jahr saß ich daran, hab gelesen, übersetzt, niedergeschrieben, gelesen, überarbeitet, verbessert, verworfen, neu aufgelegt, wieder gelesen, korrigiert, umgeändert. Denn ich lege Wert darauf, dass alle meine 36 Kinder was zu sagen haben, nicht nur hinstehen und mitlaufen, nein, mitmachen ist angesagt. Auch die, die es fast nicht können, sollen es versuchen dürfen und wenn es nur ein einziger Satz ist. Sie sollen lernen, das Theater nur gelingen kann, wenn man zusammenarbeitet und den andren so nimmt, wie er eben ist, mit Stärken und Schwächen.
Nun sind wir fast soweit, damit wir nächste Woche anfangen können zu Proben, nun muss ich mir noch Gedanken machen, wer was sagt und die Lieder, die wir mit dem Orchester zusammen singen, müssen noch übersetzt werden, in unseren Dialekt.
Es hat viel Freude gemacht es zu schreiben, wenn es auch arbeitsintensiv war.
Die Zuckerstange lieg aus Datenschutzgründen auf dem Textblatt!
Das Bild wurde von der Klassenlehrerin gemalt, das kann ich jetzt nicht so gut!!

4 Kommentare

  1. Liebe Manu,
    bitte verrate mir deine Bezugsadresse für Zeit . Wann machst du das alles?
    Ich wünsche euch gutes Gelingen mit ganz viel Spaß.
    Lg Ulla

  2. Oh Ulla, ich denke sowas wie hier , das entsteht im Schlaf…weil das beschäftigt einem, ich weiß nicht wie oft ich des Nachts aufgestanden bin und was notiert habe oder am PC saß.
    Ich habe mir die Frage aber auch schon gestellt, wann ich das alles mache….
    ich glaub da braucht man eine Familie die manchmal mithilft und Verständnis mit bringt und hinter den Sachen steht die man tut.
    LG Manu

  3. Schön das du eine so verständnisvolle Familie hast! Wünsch euch viel spass beim proben und bei den Aufführungen!!!

  4. Oh ich kenne das von meiner Ma nur zu gut.
    Die macht das jedes Jahr mit ihrer Kindergartengruppe.
    Ab 3Jahre geht es los. Nur ohne Orchester das bietet sich ihr nicht, also ist sie immer auf der Suche nach schönen Märchen mit Musik (wo dabei schon gesungen wird) da schneidet sie dann am Pc die Musik wie sie es braucht. Und ganz wichtig (und wohl auch am Schwierigsten) ein Erzähler, also keine oder kaum wörtliche Rede. Auch da muß sie zusammenschneiden, denn es darf ja nicht zu lang werden. Bei Kindergartenkindern kann man sich nicht gerade sicher sein,das sie überhaupt ein Wort herausbringen auf der Bühne. Aber jeder braucht ein „Tragende“ Rolle, das ist bei 18Kindern schon recht schwierig.
    Kostüme nähen/basteln sowie Bühnenbild, hinterher wird alles gefilmt und das auch wieder zusammengeschnitten…..
    Viel Aufwand jedes Jahr. So hat sie unter anderem: Vogelhochzeit (zuckowski),Hänsel und
    Gretel(Tschaikowski) oder auch Tabaluga (Maffay) aufgeführt.
    Angefangen hatte alles mal mit einer gespielten Kindergartenhochzeit. Das war auch ausgedacht. Viele andere kamen danach dazu. Aber sie sagt, die 1.Gruppe die sie hatte damals, war wirklich die Beste, da die Kinder fast von sich aus darauf kamen und das machen wollten. Und meine Mutter griff das auf, seit dem ist es glaube ich, ihr persönlicher Ansporn. 🙂
    Diesjahr wird es die 7Geißlein sein!
    Ich bewundere also Deine Leistung sehr!!!!

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