Wir nähen Tilda

13. November 2014 nach manu | 4 Kommentare

Collage_wir nähen Tilda Runde 7
In der 7. Runde, wir nähen Tilda, organisiert
von Linchen
Ich habe das neue Buch zum Anlass genommen, mal wieder Tilda
zu nähen. Die Entscheidung fiel schwer und somit sind
mehrere Projekte umgesetzt worden.
Als erstes widmete ich meine Zeit den Engelsschafen,
zuerst wollte ich ihnen keine Flügel verpassen,
aber als ich dann auch die Elche genäht habe, probierte
ich es einfach aus:
Elche 013 New Tilda 021
Als dann das Buch endlich da war, hatten es mir die
Schweine angetan, von dem Drahtschwanz bin ich noch nicht
weg gekommen, der aus Stoff wirkt mir zu mächtig:
Schweinerei 006 Schweinerei 005
Schweinerei 001 Schweinerei 007
Dann musste natürlich der langbeinige Elch her. Als ich
ihn zum ersten Mal sah, gefiel er mir gar nicht, die Arme
und Beine erschienen mit zu staksig, aber mittlerweile
steht er hier hoch im Kurs und ist ratzfatz genäht:
New Tilda 002New Tilda 010
Am besten hat es ihm in der Spitztüte gefallen und da
möchte er über Weihnachten auch wieder rein und hat
sich noch einen größeren Bruder gewünscht, den soll er
noch bekommen.
New Tilda 022 New Tilda 020
Genäht hab ich die natürlich alle mit meiner neuen Nähmaschine,
die musste her, koste sie nun was sie wolle….
Nähma 005
Der Verkäufer versprach mir eine Kleine Gratis,
wenn ich die Große kaufe. Also gut, dachte ich, dann
nehm ich die Kleine auch noch:
Nähma 007
Die Kleine ist gerade mal 12cm inklusive Spule hoch und
13cm breit. Aber wie ihr sehen konntet, laufen beide wie
am Schnürchen:
Nähma 003
Und da wir gerade bei Tilda sind, möchte ich Euch Elsbeth
noch vorstellen, sie wurde vorletztes Wochenende genäht, einfach
so, weil mir mal wieder nach einem Badezimmerengel war:
Geb.Heidi 002
Nach einigen Stunden Wellness im Bad, hat sie es sich
dann im Ruheraum auf der Liege gemütlich gemacht:
Geb.Heidi 010
Das war es dann für heute.
Dir, liebes Linchen vielen Dank fürs Organisieren und
ich bin nächstes Mal gerne wieder dabei, wenn es das
8.Mal heißt: wir nähen Tilda

Wir sehen uns nächste Woche wieder, da hab ich einen
runden Geburtstag zu beschenken und einiges zu zeigen,
was ich zwischenzeitlich so geschickt bekam.
Und mit Sicherheit dürft ihr die ersten Plätzchen
versuchen, denn heute fülle ich schon die 3. Dose.

Bis dahin ein schönes Wochenende und eine gute Zeit.
Liebe Grüße
Manu

St. Martin

11. November 2014 nach manu | 3 Kommentare

Martin von Tours wurde um 316 in Ungarn als Sohn eines
römischen Tribuns geboren. Obgleich seine Eltern Heiden
waren, ließ er sich mit 18 Jahren in Amiens taufen.
Nachdem er in einem römischen Reiterregiment Dienst getan
hatte, suchte er den heiligen Hilarius von Poitiers auf,
um sich in der Gotteswissenschaft unterweisen zu lassen.
Martin beeindruckte durch sein frommes Büßerleben und seine
mannigfachen Wuntertaten das Volk so tief, daß es ihn zum
Nachfolger des Bischofs von Tours wählte. Immer blieb er
einem einfachen Mönchsleben treu und seine erstaunliche
Wunderkraft wurde überall gerühmt.
St. Martin 2014 003
Martin hatte die Taufe noch nicht empfangen, als sich jene
schöne, allgemein bekannte Begebenheit zutrug, in der er schon
als ganz junger Mann den Geist der wahren Nächstenliebe bewies.
Es geschah, daß an einem kalten Winterabend der junge Reiter mit
seinen Kameraden auf der Straße nach Amiens ritt. Da trat am Stadt-
tor eine armselig in Lumpen gehüllte Gestalt auf ihn zu und streckte
ihm zitternd die Hand entgegen. Weil der junge Soldat kein Geld bei
sich trug, die Blöße des Bettlers ihn aber dauerte, zog er kurz
entschlossen sein Schwert, schnitt seinen Mantel in zwei Teile und
gab einen davon dem Armen, ohne sich um das verächtliche Gelächter der
anderen Soldaten zu kümmern. In der Nacht erschien ihm Christus, mit dem
Stück seines Mantels bekleidet, und sagte zu der Heerschar der Engel,
die ihn begleitete:
Martinus, der noch nicht getauft ist, hat mich bekleidet
Dieses Gesicht beeindruckte den Jüngling so sehr, dass er hinging und sich
taufen ließ.
Gänse 004
Oftmals wir der Heilige Martin mit einer Gans dargestellt, und,
wie man weiß, herrscht der Brauch, zu Martini eine Gans zu verspeisen.
Das geht auf folgende Legende zurück:
Als man Martin zum Nachfolger des Bischofs von Tours gewählt
hatte, wollte er dieser Würde entgehen und versteckte sich in
einem Gänsestall. Da man aber nun nach ihm suchte, verrieten
die Tiere durch ihr Geschnatter, daß Martin sich bei ihnen
verborgen hielt. Und man führte ihn hinweg in die Stadt
Tours, wo er geweiht wurde.

Es macht mich betroffen, das für manche schon gestern
St. Martin war, dieses Fest begeht man immer noch
am 11.11.. Hier in Baden Württemberg ist das auch
der offizielle Termin für den Fasnetbeginn, 11.11.
um 11:11 Uhr, damit sich die beiden Veranstaltungen
nicht in die Quere kommen, wird hier oft St.Martin
vorverlegt. Viele bringen den Martinsunzug nur noch
mit heißen Würsten und Bier und Glühwein in Verbindung,
welches es danach gibt. Es artet zunehmend in Volks-
feststimmung aus. Frägt man sie aber, warum
sie eigentlich hier mit den Laternen laufen, wissen
sie keine Antwort. Am Samstag las ich in der Zeitung,
dass ein paar Ortschaften weiter, der Elternbeirat
eines Kindergartens auch im Namen der Einrichtung
darauf hinweisen möchte, dass es nicht erwünscht
ist, sich als „Auswärtige“ dem Zug und der Feier
anzuschließen. Das finde ich total mutig und auch
richtig! Die Kinder sollen sich über ihre
Lichter freuen und nachher über die Martinswecken
oder Gänse, die sie mit Mama, Papa oder dem
Geschwisterchen teilen.
Martin 001
Das ist St. Martin und heute habe ich nach einigen
Gesprächen gemerkt, dass noch mehr so denken-ein
Umdenken beginnt- Gottseidank.

Am Donnerstag lesen wir uns wieder, das war ein
Zwischenpost, es war mir einfach ein Bedürfnis.

Liebe Grüße
Manu